Über uns

Wir sind Mitglied im: 
Deutschen Motor Yacht Verband
Bayerischen Motor Yacht Verband
Bayerischen Landes Sport Verband

Der BSV wurde am 13.5.1976 in der Gaststätte Goldenes Lamm gegründet. Anstoß zur Gründung war unter anderen ein Vorschlag durch die Vertreter der Stadt Vilshofen bei einer Versammlung im Asenhof, bei der es um den damals geplanten Yachthafen mit Hotelanlage ging. Aus der Erklärung in der Niederschrift geht hervor, einen Wassersportverein zu gründen, der das Ziel hat:
Wassersportler möchten sich zur gemeinsamen Ausübung Ihres Sports zusammenschließen, wobei gemeinnützige Interessen im Vordergrund stehen. Mit der Unterschrift von den Anwesenden 9 Personen war der Grundstein des Vereins gelegt.

Der Name BSV – Vilshofen sowie die finanzielle Grundlage wurden mit der Vereinsatzung festgelegt.
Gründungsvorstandschaft:

1. Vorsitzender:Werner Hartung
Stellvertreter:Rainer Windhager
Kassierer:Herbert Dankworth
Schriftführer:Werner Hartung

Am 28.10.1976 wurde ein Pachtvertrag mit H. Michael Kufner aus Sandbach über das zwischen Donau und B8 liegende Grundstück zur Ausübung des Bootssportbetriebes geschlossen. Der Vertrag beinhaltet auch die Errichtung einer Slipanalge entsprechend den Vorschriften des Wasser- und Schifffahrtsamtes Passau.

1978 wurde das Vereinslokal nach Sandbach zum Gasthaus Kufner verlegt. Im selben Jahr wurde auf dem Vereinsgrundstück die noch bestehende Slipanlage errichtet.

1980 hat der Bootssportverein seine sehr geliebt Nixe als Clubheim erworben. Unsere Nixe war ein Vermessungsschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes 21 m lang und 4,20m breit 0,45m Tiefgang. Die Clubmitglieder haben die Nixe mit viel Liebe und noch mehr Arbeitsstunden zu einem wunderbaren Clubheim umgebaut.                 Durch das Urteil des Verwaltungsgerichtsprozess wurde uns nicht mehr gestattet das Grundstück in Sandbach für den Bootssport zu nutzen. Im November 1986 haben wir unsere Nixe an den Yachtclub Kehlheim verkauft, wo das Schiff  ihren zugedachten Platz als Clubheim an Land beim Yachtclub Kehlheim gefunden hat. Die Slipanlage wurde vertraglich mit Rechten und Pflichten Herrn Kufner überlassen.

1987 hatte der Bootsportverein das Grundstück im Weidenhof käuflich erwerben können. Es gab wie immer sehr viel zu tun, der angemietete Stadl musste um- bzw. ausgebaut werden. Nachdem der Weidenhof verkauft wurde, hat sich der BSV entschlossen einen Wohnwagen anzuschaffen um ein Clubheim am Grundstück bzw. am Wasser zu haben.  

In den Jahren 2001 bis 2006 wurden durch den damaligen 1. Vorsitzenden,  Fritz Röckl verschiedene Möglichkeiten zum Errichten einer Steganlage auf dem Vereinsgrundstück, sowie bei Flusskilometer 2251 im Fließbereich, eine Schwimmsteganlage zu errichten, geprüft und mit den Behörden im Vorfeld um Genehmigung abgestimmt.

Da diese Planungen trotz größtmöglichen Einsatzes nicht bis zur Genehmigungsreife geführt werden konnten, musste der Plan zur Steganlage vor dem damaligen Vereinsgrundstück gestrichen werden.

Die Schwimm-Steg-Anlage bei Donau-Kilometer 2251, musste auf Grund fehlender Zustimmung verschiedener Behörden und aus Kostengründen aufgegeben werden.

2006 kam vom damaligen Bürgermeister, Hans Gschwendtner die Idee, an der Stelle, an der die Brücke gebaut wurde, einen Hafen zu errichten, in dem sich die Mitglieder des Bootsportvereins, sowie die Rettungskräfte Feuerwehr, Wasserwacht und THW, einbringen können.

Die grundlegende Planung, sowie das Genehmigungsverfahren zum Errichten eines Sportboothafens in Vilshofen a. d. Donau, war damit ins Leben gerufen.

In diversen Sitzungen des Stadtrates, sowie in vielen Gesprächen mit den Verantwortlichen der Fachstellen der Genehmigungsbehörden wurde zuerst eine Planung für einen Sportboothafen erstellt.

Es folgten sehr viele Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern, da um die Baumaßnahme verwirklichen zu können, eine Gesamtgrundstücksfläche erworben werden musste.

Die Vorstandschaft des  Bootsportvereins fand sich auch sehr schnell bereit, die Integration in die vorhandene Anlage mitzutragen und das vereinseigene Grundstück bei Donaukilometer 2249,8 im Tauschverfahren mit einzubringen.

Geplant war, eine Gesamtfläche von ca. 14.000 qm im unmittelbaren Bereich der Donaubrücke, die als ökologische Ausgleichsmaßnahme für den Donauausbau vorgesehen war und bereits im Besitz der Rhein-Main-Donau AG zu diesem Zweck war, gegen eine gleich große Fläche stromaufwärts im Anschluss zu tauschen.

Nach sehr vielen zähen Verhandlungen, ist es dem Altbürgermeister Hans Gschwendtner gelungen, die fehlenden Grundstücke von den Eigentümern zu erwerben und damit einen Tausch als Ausgleichsfläche für die Hafenanlage vornehmen zu können.

Zwischen der Stadt und dem BSV wurde vereinbart das Genehmigungsverfahren durch die Stadt Vilshofen voranzutreiben. Der Bootsportverein war für die Errichtung der Hafenanlage zuständig.

Am 08. März 2008 war es dann endlich soweit. Im Beisein der Vorstandschaft, sowie den Vorsitzenden der Feuerwehr, Wasserwacht und THW, konnte der 1. Bürgermeister,

Hans Gschwendtner, 2. Bürgermeister Georg Krenn und verschiedene Stadträte den Spatenstich zum Bau des Sportboothafens in Vilshofen a.d. Donau vornehmen.       

Dann kamen die Bagger!

Der Aushub gestaltete sich sehr schwierig, da in der Zeit, in der die Arbeiten vorgenommen wurden, der April mit viel Regen von sich reden machte.

Trotz der widrigen Umstände gingen die Arbeiten zügig voran, und das Ziel, den Hafen im Mai 2008, zumindest für einen Teil der Sportboote öffnen zu können, wurde erreicht.

Von den Mitgliedern des Bootsportvereins wurden zur selben Zeit die Steganlagen und deren Befestigungen vorbereitet, um sie rechtzeitig in den fertigen Teil des Hafens einbauen zu können.

Am 27. Mai 2008 erfolgte im Beisein der BSV-Mitglieder, sowie dem 1. Bürgermeister Georg Krenn und 2. Bürgermeister Christian Gödel, der historische Durchstich des Hafenbeckens zur Donau.

Am 29. Mai 2008, nachdem der damalige 1. Vorsitzende Fritz Röckl und 2. Vorsitzende Franz Haas des BSV, den 1. Bgm. Georg Krenn und 2.Bgm. Christian Gödel der Stadt Vilshofen, sowie den 2. Vizepräsidenten des Bayerischen Motor Yacht Verbandes, Herrn Armin Lackermeier, am Anlegesteg der Ausflugschiffe an der Donau-Promenade abholten, konnten die ersten Sportboote, nachdem der 1. Bgm. das Sperrband der Einfahrt zerschnitten hatte, in den Hafen einlaufen und an den Stegen der Nordseite anlegen.

Im Laufe der Saison 2008 wurden die Steganlagen Zug um Zug fertig gestellt, sodass auch die Anlegestellen der Rettungskräfte im August 2008 genutzt werden konnten. Zum Ende der Saison 2008 wurde auch die Planung durch die Stadt Vilshofen zur Errichtung des Terminals für Radfahrer und Bootswanderer in Angriff genommen.

Die Anschlüsse für Wasser und Strom an den Stegen wurden im Laufe der Saison 2008 bereits verlegt und man wartete sehnsüchtig auf die Möglichkeit, an die Versorgung des Terminals anbinden zu können.

Im August 2009 war es nun soweit, es konnte die Versorgung für Wasser und Strom auf den Stegen in Betrieb genommen werden, sodass für jeden Liegeplatz ein eigener Stromanschluss zur Verfügung steht.

Im Laufe der Saison 2009 wurde das Terminal für Radfahrer und Bootswanderer, das durch das Leader-Förderprogramm unterstützt wird, fertig gestellt.

Es konnte am 31.12.2009 in Betrieb genommen werden.

Das Terminal beinhaltet Duschen und WC-Anlagen, sowie einen großen Aufenthaltsraum mit Einbauküche.

Die Verwaltung obliegt dem BSV. Radfahrer und Bootswanderer können nach Anmeldung die Dusch- und WC-Anlagen, sowie zur Übernachtung den Zeltplatz nutzen.

Im Laufe der Saison 2009 wurde mit viel Arbeitseinsatz der Mitglieder der Weg zu den Stegen gepflastert und die Infrastruktur verbessert.

Als Wahrzeichen wurde im Hafen ein Leuchtturm errichtet, der bei der Ansteuerung des Hafens weithin sichtbar ist.

Unser Hafen ist zurzeit ausgebucht und beinhaltet 40 Liegeplätze, sowie 6 – 8 Gast-Liegeplätze für Flusswanderer.

Mit Fertigstellung der Hafenanlage, sowie des Terminals wurde der Beschluss gefasst, den Hafen mit einer entsprechenden Feier einzuweihen, was 2010 vom 11. – 13. Juni durch ein großartiges Fest, mit einer internationalen Sternfahrt „Donau zum Leuchtturm des BSV“, erfolgte.

Den Abschluss bildete eine Andacht mit Bootsweihe.

Der damalige 1.Vorsitzende des Bootsportvereins Vilshofen e.V. Fritz Röckl bedankte sich sehr herzlich bei dem Altbürgermeister der Stadt Vilshofen, Hans Gschwendtner, dem 1. Bürgermeister Georg Krenn, dem 2. Bürgermeister Christian Gödel, bei allen Stadträten, bei allen beteiligten Dienst- und Fachstellen, beim Fischereiverband, sowie beim Fischereiberechtigten, für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Außerdem bedankte er sich bei allen beteiligten Firmen auf der Baustelle, bei allen Freunden und Gönnern des Bootsportvereins, die den Verein in verschiedener Weise unterstützt haben.

Allen Mitgliedern des BSV, sowie der Vorstandschaft dankte er besonders herzlich für den Arbeitseinsatz, den sie im Zuge der Baumaßnahme geleistet haben.

Ohne den Einsatz und ohne das Einbringen von vielen freiwilligen Arbeitsstunden beim Bau der Steganlagen wäre dieses Vorhaben in dieser Form nicht durchführbar gewesen.

Mit der Fertigstellung des Hafens in Vilshofen ist ein lang ersehnter Wunsch des Bootsportvereins Vilshofen erfüllt worden.

Es wurde eine einmalige Anlage erschaffen, die Vilshofen a.d. Donau noch attraktiver für den Fremdenverkehr macht.

Mangels fehlender Lagermöglichkeiten für die laufend benötigten Arbeitsgeräte und Werkzeuge zur Grundstückspflege wurde 2012 dem Kauf einer ehemaligen Schute des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes zugestimmt.

Dieser Plan wurde 2013 in die Tat umgesetzt.

Nach wiederum vielen Arbeitsstunden dient es nun seinem Zweck.

Zusätzlich wurde auf dem Oberdeck eine Sonnenterrasse installiert und es dient mit seinen 18 m Länge zusätzlich als Gästeanleger für Bootstouristen mit größeren Yachten.

Bei einer kleinen Einweihungsfeier und in Anlehnung an ein früher genutztes Clubschiff wurde es wieder auf den Namen „Nixe“ getauft.

Als nach 10 Jahren der Belag unserer Steganlage größere Verschleißerscheinungen zeigte, wurde 2017 der Beschluss gefasst, die komplette Steganlage neu mit WPC-Dielen zu belegen. Dies wurde dann 2018 ausgeführt und die Stege mit der LED-Beleuchtung ergänzt.

Die Vorstandschaft